FAQ2017-01-02T20:47:05+00:00

FAQ – Oft gestellte Fragen

Für uns ist Transparenz sehr wichtig. Daher finden Sie hier in unseren FAQ Antworten auf die meist gestellten Fragen in Bezug auf unseren Aktienfonds.

Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder zum überwiegenden Teil in Aktien investiert. Er kann global als internationaler Aktienfonds investieren oder Aktien aus speziellen geographischen (Regionen, Länder) oder wirtschaftlichen (Branchen) Bereichen zusammenfassen. Auch die Abbildung eines bestimmten Börsenindexes ist möglich.
Der Ausgabeaufschlag Ist eine einmalige Gebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen anfällt. Sie wird üblicherweise als Prozentsatz auf der Basis des Rücknahmepreises angegeben. Die Höhe des Ausgabeaufschlags ist unterschiedlich und wird von der Kapitalanlagegesellschaft festgesetzt. Er dient unter anderem der Deckung der Vertriebskosten und variiert erfahrungsgemäß zwischen null und sieben Prozent.
Die Dividende ist der auf eine Aktie entfallende Anteil an der Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft. Der Ausschüttungsbetrag entspricht nicht dem Reingewinn, da dieser vor der Auszahlung durch Zuführungen zu Rücklagen reduziert werden kann. Über die Dividendenhöhe und ihre Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung. Während in England und den Vereinigten Staaten die Dividende auch quartalsweise ausgezahlt wird, wird sie in Deutschland regulär jährlich ausbezahlt.
Die Wertpapierkennnummer hilft dabei, ein Wertpapier eindeutig zu identifizieren.
Sie gibt es in einer sechsstelligen deutschen Version (WKN) oder einer internationalen Variante mit Länderkürzel (ISIN).
Eine Wertpapierkennnummer identifiziert ein Wertpapier exakt. Gibt ein Unternehmen beispielsweise Stammaktien und Vorzugsaktien heraus, haben beide Gattungen unterschiedliche Wertpapierkennnummern. Auch Zertifikate, Optionsscheine, Anleihen, Fonds und andere an der Börse gehandelte Instrumente lassen sich auf diese Art eindeutig identifizieren.
In Deutschland ist die sechsstellige Wertpapierkennnummer (WKN) weit verbreitet. Sie kann aus Ziffern und Buchstaben bestehen. Parallel dazu gibt es auch die International Securities Identification Number (ISIN).Diese besteht ebenfalls aus Ziffern und Buchstaben. Jeder ISIN ist ein Länderkürzel vorangestellt, das die Herkunft des Wertpapiers erkennen lässt. Für Deutsche Wertpapiere ist dies DE. tus est.
Wenn es bei einem Unternehmen überdurchschnittliche Wachstumraten hinsichtlich der Umsätze und Investitionen gibt, dann sind auch große Erträge zu erwarten. In diesem Bereich spricht man von den Wachstumsaktien. Diese Erwartungen und Aktien können für den Anleger sehr interessant sein, denn hier geht man förmlich davon aus, dass die Kurse an der Börse steigen werden und eine sehr hohe Dividende versprechen.
Die Total Expense Ratio (TER) nennt die jährlichen zusätzlich zum einmaligen Kaufkostenaufschlag anfallenden Management-und Verwaltungskosten eines Fonds. Außer den Mangementgebühren beinhaltet die TER zusätzlich die Kosten für Werbung und Wirtschaftsprüfer, Anwaltskosten, Druckkosten etc. Die TER sorgt bei Fondsanlegern für mehr Durchblick, sie erleichtert den Fondsvergleich.
Eine Immobilienblase ist eine Form einer Spekulationsblase. Hierbei kommt es auf einem regional und nutzungsspezifisch abgegrenzten Teilsegment des Immobilienmarktes zu einer deutlichen Überbewertung von Immobilien. Früher oder später erreicht der Markt einen Höchststand; dann fallen die Preise. Meist fallen sie in relativ kurzer Zeit stark (die Nachfrage sinkt, weil z. B. viele potentielle Nachfrager mit weiter fallenden Preisen rechnen und/oder weil Banken nicht mehr so freigiebig wie zuvor Kredite vergeben; das Angebot steigt z. B., weil Eigentümer eine Baisse befürchten und „Kasse machen“ wollen, bevor die Preise weiter sinken). Es kann jedoch auch vorkommen, dass die nominalen Preise über einen längeren Zeitraum stabil bleiben und somit nur die realen Immobilienpreise sinken.
Der Zinssatz ist von Faktoren wie Zeit, Jahr, Anlageform sowie Institut abhängig und orientiert sich dabei am aktuellen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). In diesem Komplex stellen negative Zinsen das Schreckgespenst aller Geldeinleger dar, bedeuten sie doch – speziell in Zeiten sinkender Zinsen –, dass ihr Bankguthaben um einen gewissen Prozentsatz belastet wird und so entgegen der ursprünglich erhofften Rendite schleichend an Wert verliert.
Die Performance misst die Wertentwicklung eines Investments oder eines Portfolios. Meist wird zum Vergleich eine sogenannte Benchmark als Referenz genommen, um die Performance im Vergleich zum Gesamtmarkt oder Branchen darzustellen. Bei Investmentfonds wird die prozentuale Veränderung des Werts der Anteile innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemessen unter Berücksichtigung der Ausschüttung und ggf. des Körperschaftsteuerguthabens. Die Entwicklungen des Werts verschiedener Fonds und damit die Leistung des Fondsmanagements lassen sich nur miteinander vergleichen, wenn Fonds mit in etwa gleichen Anlageobjekten und unter vergleichbarer Anlagestrategie betrachtet werden. 
Fonds unterscheiden sich hinsichtlich Ihrer Ausschüttungspolitik in thesaurierende und ausschüttende Fonds. Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge aus den einzelnen Anlagepositionen (zum Beispiel Zins- oder Dividendenerträge) wieder in die entsprechenden Fondswerte investiert. Bei einem ausschüttenden Fonds werden die Erträge mehrheitlich an die Anteilsinhaber ausgeschüttet. Dabei wird dem Investor, ähnlich einer Dividende bei Aktien, der Ertrag des Fonds entrichtet. Ausschüttungen von Fonds können jährlich, halbjährlich oder vierteljährlich erfolgen.